Das Elternhaus

Hier, auf dem Hof Näs in Vimmerby, wurde Astrid Anna Emilia Ericsson vor über hundert Jahren geboren.

Heute ist es allen Besucherinnen und Besuchern möglich, die zauberhafte Umgebung zu erkunden, in der sie als kleines Mädchen zu Hause war. Es besteht die Möglichkeit an einer Führung durch Astrid Lindgrens Elternhaus teilzunehmen und dabei einen einzigartigen Einblick in ihre Kindheit zu gewinnen, die sie später zu Büchern wie "Die Kinder von Bullerbü" und "Michel aus Lönneberga" inspiriert hat.

Hier ist Astrid Lindgren auf den Limonadenbaum geklettert (der immer noch im Garten steht) und hat mit ihren Geschwistern im Tischlerschuppen gespielt. Hier ist sie im Heu herumgesprungen und hat in Kristins Küche Märchen gelauscht.

Ohne Übertreibung kann man sagen, dass die Quelle zu Astrid Lindgrens großartiger schriftstellerischer Arbeit genau hier auf Näs zu finden ist.

Astrid Lindgrens Vater Samuel August Ericsson war Bauer und Pfarrhofspächter. Das rote Haus aus dem 18. Jahrhundert, in dem sie geboren wurde, gehört heute der Familie der Autorin. Es ist immer noch intakt und sieht aus wie zu der Zeit, als Astrid ein kleines Mädchen war. Die Schriftstellerin selbst hat bereits vor vielen Jahren das Erdgeschoss wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Ein Großteil des ursprünglichen Inventars und die meisten Gegenstände der Familie sind erhalten geblieben. Dies macht den Besuch in Astrid Lindgrens Elternhaus zu einem unvergleichlichen und authentischen Erlebnis.

Dank einer engen Zusammenarbeit mit der Familie der Autorin ist das Elternhaus inzwischen wichtiger Bestandteil des Kulturzentrums und der Sehenswürdigkeit Astrid Lindgrens Näs in Vimmerby.